WERKSTATT KARTOGRAFIE

Parkour in Pankow ist eine Initiative zur Erfassung der vielfältigen Geschichten, die sich in unserem Bezirk abspielen. Wir schlagen vor, eine Methode der partizipatorischen Kartographie zu entwickeln und damit die diversen Perspektiven der Pankower sichtbar zu machen. Dabei geht es um Themen wie Migration, Erinnerung, Verlust, Mehrsprachigkeit und Feminismus. Jedes Thema wird als eine Ebene in der Kartierung dargestellt. Alle diese Ebenen zusammen bilden unseren Pankower Stadtplan. Er dient auch dazu, gemeinsam mit den Teilnehmer*innen über die Zukunft unserer Stadt nachzudenken. Impulsgebende Fragen für die partizipatorischen Kartographie sind: Welche Orte inspirieren dich? Welche Orte sollten verbessert/verändert werden? Welche Orte in Pankow haben für Dich bedeutende Geschichten/Erinnerungen?

Methode
Durch biografieorientierte, praktische und spielerische Methoden werden wir eine Aktivität kreieren in der jeder Protagonist ist. Wir hinterfragen Vorurteile. Die Teilnehmer*innen erforschen dabei ihre Wahrnehmung zu sich selbst, zu den „Anderen“ und zu ihrer Umgebung: das nahe Umfeld, das Land (Deutschland) und die eigene Herkunft.
Das Hauptziel ist es, ein persönliches Mapping zu erstellen. Dazu kombinieren wir Spielen, Collage und Videointerview. Wir bitten Dich, einen Gegenstand oder ein Foto mitzubringen, der für dich mit einer Erinnerung in Verbindung mit Pankow steht. Es ist etwas, das wir nur zur Inspiration nutzen, dann nimmst du es natürlich wieder nach Hause.

Wer
Gemeinsam mit der Mestizx Künstler*innen (u.a. Lucila Guichon, Inti Gallardo & Tamara Saphir) erforschen die Teilnehmer*innen in den interdisziplinären Workshops den Umgang mit sich selbst und miteinander in einer emphatischen Gesellschaft.